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Creatin Report - Teil 1

Themen: Creatin Kreatin Muskelaufbau


05.01.2012

Creatin – Vorkommen, Bedarf und Funktionen

Creas (= Creatin) steht für das griechische Wort Fleisch und wurde im Jahr 1843 vom französischen Wissenschaftler E. Chevreul in der Fleischbrühe als Extrakt entdeckt.

Creatin ist eine körpereigene und natürliche Substanz, die aus den Aminosäuren Glycin, Arginin und Methionin in der Leber, Niere und Bauchspeicheldrüse selbst gebildet wird. Die Eigenproduktion des Körpers liegt etwa bei 1 g am Tag. Über die tägliche Nahrung nehmen wir etwa 1 g aus tierischen Lebensmitteln auf. Zum Beispiel stecken in 1 kg rohem Schweinefleisch etwa 5 g Creatin, wobei sich die Creatinmenge durch Hitzeeinwirkung (z.B. Kochen, Braten) erheblich verringern kann. Pflanzliche Lebensmittel enthalten hingegen nur geringe Mengen, weshalb der Körper bei einer fleischarmen Ernährung vermehrt auf die Eigenproduktion angewiesen ist.

Täglich werden etwa 2,5 g Creatin im Körper abgebaut und als Creatinin über die Nieren ausgeschieden. Darüber hinaus führen starke körperliche Anstrengungen und bestimmte Krankheiten (z.B. Fibromyalgie, Parkinson) zu einem erhöhten Creatin-Bedarf. Für eine täglich ausgeglichene Bilanz benötigt der Körper mindestens 2 g Creatin, um den Aufbau der energiereichen Substanz Adenosintriphosphat (ATP) für die Kontraktion der Herz- und Skelettmuskulatur sicherzustellen. Da die ATP-Menge nur für einige Sekunden ausreicht, nutzt die Muskulatur Creatin als schnell verfügbare Energiesubstanz. Dadurch kann das Abbauprodukt der Muskelkontraktion, das Adenosindiphosphat (ADP), wieder zur energiereichen Verbindung ATP aufgebaut werden. ATP wird zudem für alle energiereichen Stoffwechselvorgänge (z.B. Gehirn-, Immunaktivität) im Körper verbraucht. Weiterhin reguliert es den Nährstoff- und Flüssigkeitsaustausch zu den Muskelzellen, der nur durch ATP-abhängige und aktive Ionentransporter (z.B. Magnesium, Calcium, Natrium, Kalium) möglich ist.

Die Hauptspeicherorgane für Creatin sind Muskeln, Herz, Gehirn und Hoden, wobei Creatin zu etwa 95% in der Muskulatur vorkommt. Die Muskeln stellen somit den Gesamtpool von Creatin dar, auch wenn die Muskeln selber kein Creatin bilden können. Der Körper kann durchschnittlich eine Gesamtmenge von 120 g – 150 g Creatin speichern.