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Creatin Report - Teil 3

Themen: Creatin Kreatin Muskelaufbau


10.01.2012

Creatinergänzung im Sport

Anfang der 90er Jahre gab der britische 100-Meter-Sprinter und Olympiasieger Linford Christie erstmalig seine Erfolge mit Creatin als Nahrungsergänzung bekannt. Danach nahmen das Interesse und die Popularität von Creatin bei Wettkampfsportlern und auch bei Wissenschaftlern stark zu. Im Jahr 1992 erfolgte eine erste Untersuchung zu Creatin, welche an britischen Sprintern und Hürdenläufern während der olympischen Spiele durchgeführt wurde. Es folgten weitere interessante Forschungsstudien, die ebenso eine Leistungsverbesserung bei Sportlern nachwiesen. Die leistungsverbessernden Eigenschaften von Creatin haben sich rasch im Freizeit- und Hobbysport herum gesprochen. Mittlerweile gehört Creatin zu Nahrungsergänzungen, die immer häufiger von Spitzen- und Hobbysportlern genommen werden. Nach der Einnahme wird Creatin größtenteils im Magen-Darm-Trakt resorbiert und gelangt anschließend ins Blut.

Effekte einer Creatinsupplementierung

Der normale Creatingehalt liegt im Blut bei 40-110 μmol/l (Mikromol pro Liter) und bei Vegetariern zwischen 25-34 μmol/l. Darüber hinaus besitzen schnell kontrahierende Muskelfasern (fast twitch) einen höheren Creatingehalt als die langsam kontrahierenden Muskelfasern (slow twitch). Das ist vor allem auf die schnelle, kräftige und hochintensive Muskelarbeit der weißen und dicken Muskelfasern zurückzuführen. Durch die aufgenommene Creatinergänzung erhöht sich die Gesamtkonzentration um 20-30% im Körper, wobei der größte Anteil zu Creatinphosphat (CP) umgebaut wird. Das steigert die intensive Muskelarbeit, weil die anaerobe alaktazide Energiegewinnung in den Muskelzellen auf CP angewiesen ist.

Bevor Creatin als schnelle Energie ins Muskelgewebe gelangt, wird es zunächst an einen natriumabhängigen Transporter gebunden und anschließend in die Muskelzelle geschleust. Der Transport begünstigt den Wassereinstrom in die Muskelzellen und erhöht das Muskelzellvolumen. Während der Einnahmephase von Creatin kann das Körpergewicht je nach Dosierung und Dauer bis zu 5 kg ansteigen. Niedrige Dosierungen von etwa 1-3 g Creatin/Tag über 28 Tage führen zu geringen Wassereinlagerungen und kaum zur Gewichtszunahme. Hingegen können Dosierungen von 20-50 g Creatin/Tag und das über 6 Tage (Aufladephase) die Wasseraufnahme in die Muskelzellen und somit das Körpergewicht stärker erhöhen. Die Zunahme ist nicht nur auf die vermehrte Wassereinlagerung zurückzuführen, sondern es kommt auch zu einer Vergrößerung der Muskelmasse.

In Untersuchungen von Volek et al., 1997, 1999, Fancaux und Poortmans 1999 konnte man einen echten Muskelzuwachs bis zu 3 kg beobachten. Dabei wird die Zunahme der Muskulatur größtenteils dem verringerten Abbau der Muskelproteine während der Kurzeitbelastung zugesprochen. Die Zunahme wurde durch eine 5-6-tägige Aufladephase und eine 9-wöchige Erhaltungsphase mit jeweils 3 g/Tag ermöglicht. Aber auch Ausdauersportler mit muskulärer Kraftausdauer oder Schnellkraftleistung können von einer moderaten Creatindosierung von 1-3 g/Tag über mehrere Wochen profitieren. Damit könnte der Fußballer, Marathonläufer und Schwimmer bessere Sprints, Zwischen- oder Endspurts im Spiel oder im Wettbewerb leisten. Zudem wird die Regenerationsfähigkeit durch das erhöhte Zellvolumen und die gesteigerte Proteinsynthese nach kurz- und langandauernder Belastung verbessert.