Home Weltmeisterschaften im Kasachischen Ringen in Astana (Kasachstan) 

Weltmeisterschaften im Kasachischen Ringen in Astana (Kasachstan)


Wer kann schon von sich sagen er hätte an einer Weltmeisterschaft im Kasachischen Ringen in Astana im Herzen Kasachstan teilgenommen. Chris Martinek hat die Gelegenheit genutzt, und ist mit zwei Freunden zur Weltmeisterschaft im Kazakh Kures 2010 in die kasachische Hauptstadt geflogen.

Am 22. und 23. Oktober fanden die Weltmeisterschaften im Kazakh Kures (Kasachischen Ringen) in der kasachischen Hauptstadt Astana statt. Dort trafen sich Kampfsportler aus über 20 Ländern. Kasachisches Ringen gehört zu den Zweikampfsportarten und verfolgt das Ziel, den Gegner durch kontrollierte Techniken auf den Boden zu bringen. Der Kampf findet im Stehen statt. Berührt einer der Ringer den Boden mit einem anderen Körperteil als den Füßen bekommt sein Gegner eine Wertung und der Kampf wird gestoppt und aus der Anfangsposition fortgesetzt, in der sich beide Kämpfer gegenüberstehen.

Weltmeisterschaften im Kazakh Kures (Kasachischen Ringen)
Die Höhe der erzielten Wertung hängt von dem Körperteil ab, mit dem der Gegner zuerst den Boden berührt. Eine Berührung der Kampffläche mit dem Knie bringt nur eine kleine Wertung, ein Wurf auf den Rücken dagegen beendet den Kampf sofort und der Werfende hat gewonnen. Gewinnt keiner der beiden Kämpfer mit einem solchen Wurf auf den Rücken vor der Zeit wird nach Ablauf der Kampfzeit von 5 Minuten der Kampf für den Kämpfer mit den meisten Punkten entschieden. Sind beide Kämpfer gleichauf wird der Kampf im Golden Score entschieden. Die Kampfzeit bei Kinder- und Jugendlichen beträgt zwischen 2 bis 4 Minuten.

An der Weltmeisterschaft nahm auch der 23-jährige Christian Martinek teil, der schon ab dem 5. Lebensjahr den Kampfsport Judo trainiert. Judo ist dem Kasachischen Ringen in den Grundprinzipien sehr ähnlich und die Teilnahme an der Weltmeisterschaft erforderte daher keine große Umstellung.

Neben seinem Studium zum angehenden Ingenieur in Elektrotechnik, trainiert Chris 2-mal pro Woche Judo, 3-mal pro Woche Krafttraining. Zusätzlich macht er noch etwas für seine Kondition, indem er 2- bis 3-mal pro Woche ein intensives Ausdauertraining absolviert. Chris erfuhr kurzfristig von seinen Sportsfreunden André Johansen und Nikolaj Friis, dass in Kasachstan noch internationale Kämpfer für die Kazakh Kures-Weltmeisterschaft gesucht werden.

Chris Martinek auf der Matte
André Johansen und Nikolaj Friis waren schon offiziell eingeladen und starteten für die Länder Dänemark und Norwegen. Das reizte auch Chris und entschied sich ebenso für die Weltmeisterschaft. Der Grund (Zitat von Chris): Wer kann schon behaupten mal an einer Weltmeisterschaft teilgenommen zu haben. Und zudem ist es ein großartiges Erlebnis 8000 km in ein fremdes Land zu reisen, wo man an einem Wochenende eine fremde Kultur und auch andere Leute kennen lernen kann.

Am 23. Oktober war es soweit und Nikolaj Friis und André Johansen mussten als erste in den Zweikampf gehen. Nikolaj ist im ersten Kampf gegen einen Uruguayer herausgeflogen. Auch André verlor seinen Kampf gegen einen Slovaken. Jetzt musste Chris den Slovaken bewältigen, um eine Runde weiterzukommen. Durch einige Griff- und Fußtechniken konnte Chris den Slovaken bändigen und ihn siegessicher auf die Matte schicken.

Danach stand ein weiterer Gegner an, ein Bundesligaveteran im Judo aus München, der schon 8-mal an den Weltmeisterschaften eine gute Platzierung erzielt hatte. Der Münchner hatte viele Erfahrung im Kampfstil Kazakh Kures und glänzte durch seine überlegene Kampftechnik. Chris verlor gegen den Bundesligaveteranen nach Punkten. Nach der Niederlage ging es im nächsten Kampf um die Drittplatzierung gegen einen Ukrainer. Chris hat mit einer überlegenen Kontertechnik den Ukrainer besiegt.

Chris Martinek (links) mit André Johansen und Nikolaj Friis
Aufgrund des unzufriedenen Gegners wurde der Zweikampf anhand eines Videos noch mal von den Kampfrichtern neu bewertet. Der Sieg wurde aberkannt und Chris musste den Kampf zum zweitenmal wiederholen. Der Ukrainer hat ganz knapp nach Punkten gewonnen, womit Chris auf den 5. Platz gelandet war.

Aufgrund der kurzen Vorbereitung auf dem Kampfstil Kazakh Kures ist Chris mit der Platzierung total zufrieden und hätte niemals mit so einem Ergebnis gerechnet.

Chris Martinek bedankte sich herzlich beim Body Attack Ernährungsberater und Fitnesskoch Hajo Jäger, der ihn während seiner Praktikumszeit in Hamburg in Sachen Ernährung und Training gut beraten hat:

"Durch Hajo habe ich erst einmal erfahren, dass man Creatin Monohydrat am besten mit Kohlenhydraten kombinieren soll. Zudem war Hajo der erste, der mir eine individuelle Empfehlung zur Creatinmenge gab.

Seitdem habe ich bessere Fortschritte im Training erzielt und auch meine Ausdauer im Kampfsport hat sich dadurch deutlich verbessert. Ich kann jeden Kampfsportler die Body Attack Ernährungsberatung empfehlen, denn hier bekommt man die richtigen Tipps und Ratschläge für die perfekte Wettkampfvorbereitung."

Hier geht es zur Kochsendung mit Chris und Hajo

 

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